... den beginnenden 90ern ... jedenfalls passt es für mich und mein Paar Ohren dahin. Was man hier hört reiht sich gut in Namen wie die "Chills", "The Clean" vielleicht ein bisschen die "Go betweens", mag sein auch "Swell" - oder wie sie noch alle hießen - ein.
Nicht enden wollende, sich wiederholende Gitarrenakkorde, mal leicht, mal heftiger angezerrt, langsilbige, verhallte, polyphone Gesänge und Rhythmik, die sich im gemäßigtem Tempobereich aufhält und alles vermittelt diese melancholisch-depressiv-aber-dennoch-irgendwie-fröhliche Atmosphäre.
Bestechend an dieser Musik ist ihre Schlichtheit - sie schafft Atmosphäre, Stimmung, vielleicht Emotion ohne einen Gedanken an den Wettstreit der Virtuosität zu verschwenden und trotzdem ist der Sound stimmig, authentisch und durchgängig.
Das Genre? Ich würde sagen etwas zwischen Independent, leicht, leicht angerockt, eine Priese Beat, gemischt mit einem Quentchen Pop.
Namen wie Anton Newcombe und damit Zusammenhängend The Brian Jonestown Massacre drängen sich bei diesem musik unweigerlich auf.
vieleicht ist das ganze hier etwas sauberer, etwas weniger unter Drogeneinfluss stehend, aber das Hippieflair ist dassselbe, die Riffs sind ähnlich, auch hier ist so ein Tunnel in den man hineingesogen wird, auch hier ists Deep.
Musik entweder für einen schönen Sommertag mit etwas zum Rauchen oder für die lange nacht irgendwo da ganz unten, voll aufgedreht, mit weiss der Geier was Intus